Liebe Angler,

wir möchten uns zusammen mit Ihnen bemühen, den Fischbestand des Theiß-Sees zu vergrößern, deren Schutz zu bestärken, deren Umwelt sauberer zu bewahren und deren Attraktivität zu erhöhen. Ein wahrer Angler benutzt sportgerechte Ausrüstung, verwendet beim Fischen regelrechte Methoden und führt eine umweltschonende Behandlungsweise aus. Nicht einmal während der Fischerei darf man vergessen, dass die Fische wirkliche Lebewesen mit Gefühlen sind, denen man unnötig kein Leid antun darf. Regelungen (Verbote) wurden nur in solchen Maßen eingeführt, was der Aufrechterhaltung des Fischbestandes dient.

Helfen Sie uns, dass immer mehr Angler die Fischerei als Fischfang mit sportgerechten Ausrüstungen und Methoden, als schonender Umgang mit den Fischen, als kultivierte Freizeitbeschäftigung, als Entspannung in der Natur und als Erhaltung des Gewässers und dessen Umgebung betrachten. Unterstützen Sie uns dabei, und bitten Sie uns um Hilfe. Sollten Sie etwas erfahren, was unseren gemeinsamen Zielen entgegenwirkt, bitte, melden Sie es unter der folgenden Telefonnummer des Aufsehers: 06-70/316-19-79

ANGELORDNUNG AM THEISS-SEE 2016

1.A) Besitzer der Angelkarte für Erwachsene dürfen gleichzeitig höchstens mit 2 Ruten und je Rute höchstens mit 3 Haken – mit höchstens Drillingshaken – angeln, und sie dürfen Köder nur mit einem maximal 1 m2 großen Hebenetz fangen. Angler im Besitz einer Gebietskarte dürfen von den einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten täglich insgesamt 3 Stück fangen, von derselben Fischart jedoch höchstens 2 Stück (z.B.: 2 Karpfen und 1 Schleie oder 2 Zander und 1 Wolgazander). Von diesen bilden Wolgazander Ausnahme, von denen 3 Stück behalten werden dürfen, in diesem Fall dürfen aber an demselben Tag andere einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten nicht behalten werden. Am Tag des Angelns und sechs Kalendertage vorher dürfen höchstens 7 Stück Zander/Hechte/Welse behalten werden. Von den der Stückzahlbeschränkung nicht unterliegenden, einheimischen Arten dürfen täglich insgesamt 10 kg gefangen werden.

1.AB) Besitzer der Angelkarte für Erwachsene über 65 Jahren dürfen höchstens mit 2 Ruten und je Rute höchstens mit 3 Haken – mit höchstens Drillingshaken – angeln, und sie dürfen Köder nur mit einem maximal 1 m2 großen Hebenetz fangen. Angler im Besitz einer Gebietskarte dürfen von den einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten täglich insgesamt 3 Stück fangen, von derselben Fischart jedoch höchstens 2 Stück (z.B.: 2 Karpfen und 1 Schleie oder 2 Zander und 1 Wolgazander). Von diesen bilden Wolgazander Ausnahme, von denen 3 Stück behalten werden dürfen, in diesem Fall dürfen aber an demselben Tag andere einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten nicht behalten werden. Am Tag des Angelns und sechs Kalendertage vorher dürfen höchstens 7 Stück Zander/Hechte/Welse behalten werden. Von den der Stückzahlbeschränkung nicht unterliegenden, einheimischen Arten dürfen täglich insgesamt 10 kg gefangen werden.

1.B Die Besitzerin der Jahresgebietskarte mit beschränkten Angelrechten, die von Frauen ausgelöst werden kann, darf mit 1 Rute und daran höchstens mit 3 Haken – mit höchstens Drillingshaken – angeln, und sie darf Köder nur mit einem maximal 1 m2 großen Hebenetz fangen. Angler im Besitz einer Gebietskarte dürfen von den einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten täglich insgesamt 2 Stück fangen, von derselben Fischart jedoch höchstens 1 Stück (z.B.: 1 Karpfen und 1 Schleie oder 1 Zander und 1 Hecht). Von diesen bilden Wolgazander Ausnahme, von denen 2 Stück behalten werden dürfen, in diesem Fall dürfen aber an demselben Tag andere einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten nicht behalten werden. Am Tag des Angelns und sechs Kalendertage vorher dürfen insgesamt höchstens 7 Stück Zander/Hechte/Welse behalten werden. Von den der Stückzahlbeschränkung nicht unterliegenden, einheimischen Arten dürfen täglich insgesamt 5 kg gefangen werden.

1.C) Besitzer der Gebietskarte für Jugendliche (eine Person mit Fischerprüfung, die älter als 10 Jahre ist, jedoch sein/ihr 19. Lebensjahr vor dem 31. Dezember des laufenden Jahres nicht vollenden wird) dürfen mit 1 Rute und daran höchstens mit 1 Haken – mit höchstens Drillingshaken – angeln, und sie dürfen Köder nur mit einem maximal 1 m2 großen Hebenetz fangen. Angler im Besitz einer Gebietskarte für Jugendliche dürfen von den einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten täglich insgesamt 2 Stück fangen, von derselben Fischart jedoch höchstens 1 Stück (z.B.: 1 Karpfen und 1 Schleie oder 1 Zander und 1 Hecht). Von diesen bilden Wolgazander Ausnahme, von denen 2 Stück behalten werden dürfen, in diesem Fall dürfen aber an demselben Tag andere einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten nicht behalten werden. Am Tag des Angelns und sechs Kalendertage vorher dürfen insgesamt höchstens 7 Stück Zander/Hechte/Welse behalten werden. Von den der Stückzahlbeschränkung nicht unterliegenden, einheimischen Arten dürfen täglich insgesamt 5 kg gefangen werden.

1.D) Besitzer der Gebietskarte für Kinder (eine Person ohne Fischerprüfung, die älter als 3 Jahre ist, jedoch sein/ihr 15. Lebensjahr vor dem 31. Dezember des laufenden Jahres nicht vollenden wird) dürfen mit 1 Rute und daran höchstens mit 1 Haken – mit höchstens Drillingshaken – angeln, und sie dürfen Köder nur mit einem maximal 1 m2 großen Hebenetz fangen. Angler im Besitz einer Gebietskarte für Kinder dürfen von den einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten täglich insgesamt 1 Stück behalten. Am Tag des Angelns und sechs Kalendertage vorher dürfen insgesamt höchstens 3 Stück Zander/Hechte/Welse behalten werden. Von den der Stückzahlbeschränkung nicht unterliegenden, einheimischen Arten dürfen täglich insgesamt 5 kg gefangen werden.

1.E) Besitzer der Angelkarte für Touristen dürfen mit 1 Rute und daran höchstens mit 3 Haken – mit höchstens Drillingshaken – angeln, und sie dürfen Köder nur mit einem maximal 1 m2 großen Hebenetz fangen. Angler im Besitz einer Gebietskarte dürfen von den einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten täglich insgesamt 2 Stück behalten (z.B.: 1 Karpfen und 1 Wels oder 2 Hechte). Am Tag des Angelns und sechs Kalendertage vorher dürfen insgesamt höchstens 7 Stück Zander/Hechte/Welse behalten werden. Von den der Stückzahlbeschränkung nicht unterliegenden, einheimischen Arten dürfen täglich insgesamt 10 kg gefangen werden.

2. Das Fangen der einer Stückzahlbeschränkung unterliegenden Fischarten darf nach dem Fangen (Behalten) der genehmigten Menge weiter ausgeführt werden, aber der Angler ist verpflichtet, alle so gefangenen Fische sofort und schonend ins Wasser zurückzulassen.

3. Der Angler ist während der Ausübung der Fischereitätigkeit verpflichtet, seine angelspezifischen Dokumente (staatlicher Angelschein, Gebietskarte und Fangbuch) bei sich zu halten, diese berechtigen den Besitzer der Dokumente nur zusammen mit dem Personalausweis mit Foto zum Fischfangen. Zum Aufruf der zur Fischereikontrolle berechtigten Person ist der Angler verpflichtet, diese Dokumente zu übergeben, bzw. die Untersuchung seines Fahrzeugs und seiner Gepäckstücke zu ermöglichen.

4. Der Angler muss sein Fangbuch entsprechend der darin bestimmten Vorschriften zu führen.

Der Angler erwirbt das Eigentumsrecht über den gefangenen Fisch nur mit dem rechtmäßigen Fischfang und dessen Eintrag in das Fangbuch.

Es ist verboten, den früher gefangenen (behaltenen) Fisch mit dem später gefangenen Fisch zu wechseln.

5. Der Fang von nicht einheimischen Fischarten unterliegt keiner Stückzahlbegrenzung, es ist verboten, die invasiven Fischarten (z.B. Karpfenarten, Welsenarten, Silberkarausche) ins Wasser zurückzulassen, der Angler ist verpflichtet, die gefangenen Fische bei dem Verlassen des Wassergebietes mit sich zu nehmen. (Eine Ausnahme bilden die Exemplare, bei denen der Angelhaken sich von Außen und nicht am Kopfteil des Fisches verfängt, sie müssen ins Wasser zurückgelassen werden.)

6. Nicht einheimische lebendige Fische (z.B. Silberkarausche, Bärblinge, usw.) dürfen als Köder nur dann benutzt werden, wenn sie aus dem Theiß-See gefangen wurden.

7. Das Quälen von gefangenen Fischen ist verboten. Die gefangenen Fische, die der Angler auch behalten möchte, dürfen kein physisches Leid im über das aus der Anglertätigkeit resultierenden minimalen Maße erleiden. Der Angler hat die Fische, die er nicht behalten möchte, sofort ins Wasser zurückzulassen. Derjenige Fisch, der wegen irgendeiner Beschränkung nicht behalten werden kann, muss sofort und schonend ins Wasser zurückgelassen werden, auch wenn er verletzt worden, krank oder eventuell verendet ist. Der Angler hat die gefangenen Fische bis zu deren Tötung aufzubewahren, ohne ihnen Dauerschäden zuzufügen, andernfalls muss er den Fisch sofort töten.

8. Die ordnungsgemäß gefangenen (zum Mitnehmen beabsichtigten) Fische dürfen vom Wasserufer nur nach schneller und schonungsvoller Tötung weggebracht werden. Die als 30 cm kleineren und als Köder benutzten Kleinfische dürfen auch lebendig weggebracht werden, allerdings nur in einem Behälter, das Wasser mit der nötigen Sauerstoffkonzentration für die Fische sicherstellt.

9. Die landesgültigen Vorschriften bezüglich der spezifischen Schonzeiten und fangbaren Mindestgröße sind im Fangbuch zu finden. Für folgende Fischarten gelten auf dem Theiß-See allerdings die unten angeführten Vorschriften bezüglich der fangbaren Mindestgrößen:

Karpfen: mindestens 35 cm, Zander: mindestens 40 cm, Wolgazander: mindestens 30 cm, Hecht: mindestens 50 cm, Schleie: mindestens 30 cm, Aalraupe: mindestens 30 cm, Welse: mindestens 60 cm, Baas: mindestens 15 cm

10. Die Angelfischerei für Welse ist innerhalb von spezifischen Schonzeiten (vom 2. Mai bis 15. Juni) verboten und der Welsfang (Behalten von Welsen) in den Spülungskanälen, bzw. auf dem ganzen Gebiet des Theiß-Sees ist vom 1. Januar bis 31. März und vom 2. November bis 31. Dezember verboten.

11. Im Kleinen Theiß, von der Einmündung des Eger-Flusses bis zur Einmündung des Laskó-Baches, bzw. an den von der Brücke der Hauptverkehrsstraße 33 (Bücke des Eger-Flusses), dem Eger-Fluss, dem Kleinen Theiß und dem Damm in Poroszló begrenzten Baugruben darf zwischen dem 1. Januar und dem 28 Februar sowie dem 2. November und dem 31. Dezember nur mittels natürlichen Köders geangelt werden, Spinnangeln ist verboten.

12. Die Schonungsgebiete sind in der Landkartenanlage der Gebietskarte angegeben, bzw. die Grenzen werden an Ort und Stelle mit Tafeln angegeben.

Das Schonungsgebiet Vermelő stellt das Wassergebiet der Dühös-lapos dar, es ist das von der Brücke der Hauptverkehrsstraße 33 (Brücke des Eger-Flusses), dem Dammmeisterhaus Ráboly, der runden Röhre, dem Ziehbrunnen und der Brücke Bocskoros begrenzte Gebiet. Hier ist Angeln und Aufenthalt von aller Art zwischen dem 1. Januar und dem 28. Februar sowie dem 2. November und dem 31. Dezember verboten.

Das Schonungsgebiet Szaporodó ist das von dem Dammkilometer 12/1 des Dammes des Theiß-Sees auf der Strecke Ráboly, der Straßenbrücke des Eger-Flusses, die Ortschaften Négyes und Borsodivánka verbindet, dem Hafen Tiszavalk, bzw. dem rechten Ufer des Nyárád-Bächleins und dem Zusammenfluss des Nyárád-Bächleins und des Eger-Flusses begrenzte Gebiet. Hier ist Angeln und Aufenthalt von aller Art zwischen dem 1. März und dem 15. Juni verboten.

13. Zwischen dem 1. November und dem 15. März – um den Fischbestand von Vermelő zu schützen – ist es verboten, Sonargeräte beim Fischfang zu benutzen.

14. Im Januar und Dezember darf nur zwischen 7 und 17 Uhr, im Februar nur zwischen 6 und 18 Uhr geangelt werden.

15. Angeln und Fischen mit Hineinschleppen des Köders sind auf dem Gebiet des Winterhafens in Kisköre, in 300 m Länge auf dem Oberwasser des Staukraftwerkes und im 50 m Umkreis von Kunstobjekten (einschließlich Kunstobjekte, die die Spülungskanäle regulieren) verboten.

16. Es ist verboten, jegliche Angelmethode zu verwenden, wobei sich der Angelhaken nicht im Mund des Fisches verfängt. Falls der Angelhaken sich nicht vom Außen und nicht am Kopfteil des Fisches verfing oder wenn Fische äußere Verletzungen aufweisen, müssen sie ins Wasser zurückgelassen werden, sie dürfen nicht behalten werden.

17. Schleppen ist auf dem gesamten Gewässer des Theiß-Sees (mit Elektromotor, Benzinmotor, Ruder, durch Windantrieb oder die Strömung nutzend) verboten.

18. Es ist auf dem gesamten Gewässer des Theiß-Sees verboten, mit Hineinschleppen des Köders zu fischen. (Eine Ausnahme daraus bilden die durch Anmeldung besetzten Angelstellen im Besitz von Gebietskarten für Fischen mit Hineinschleppen des Köders.) Im Falle von Angeln vom Ufer oder aus dem Boot darf die Ausrüstung ausschließlich vom Ufer oder aus dem Boot ins Wasser gelassen/geworfen werden. Nachdem die Endausrüstung ins Wasser gelassen wurde, darf man sich davon nicht entfernen. Die Nutzung von Futterbooten ist verboten.

19. Es gibt keine reservierte oder gekennzeichnete Stelle am Theiß-See, die Angelstellen sollten in der Reihenfolge der Ankunft besetzt werden. Der Angler ist verpflichtet, die Stangen und Stäbe, die er für die Befestigung des Bootes benutzt hat, und die Bojen, die den Ort des Futters zeigen, nach der Beendung des Angelns herauszuziehen und mit sich zu nehmen. Die Angelstellen dürfen mit fremden Materialien auf den Kräutern nicht gekennzeichnet werden.

20. Eine Ausnahme von dem Punkt 19 bilden die für Fischen mit Hineinschleppen des Köders bestimmten – mit Tafeln und Reihennummer versehenen – Angelstellen (deren Liste kann auf der Webseite der Sporthorgász GmbH angesehen werden), eine Reservierung kann ausschließlich durch unsere Gesellschaft erfolgen. Auf die Person in einer Angelstelle für Fischen mit Hineinschleppen des Köders mit einer Gebietskarte für Hineinschleppen des Köders finden hinüber der hier Geschriebenen auch die Regelungen des Fischens mit Hineinschleppen des Köders zwingend Anwendung.

21. Die für Fischen mit Hineinschleppen des Köders bestimmten Angelstellen dürfen von allen benutzt werden, aber wenn dorthin ein Angler mit – gültiger – Angelkarte für Fischen mit Hineinschleppen des Köders eintrifft, ihm muss der Angler ohne Angelkarte für Fischen mit Hineinschleppen des Köders die Angelstelle übergeben.

22. Auf dem Gebiet zwischen der Angelstelle für Fischen mit Hineinschleppen des Köders und der dazu gehörenden Boje darf sich anderer Angler außer dem Angler mit Hineinschleppen des Köders nur mit der Zustimmung Letzteres aufhalten, auf sein Futter darf vom Außen draufangeln nur mit seiner Zustimmung.

23. An einer durch Müll verschmutzten Stelle darf nicht geangelt werden! Demjenigen, der an einer durch Müll verschmutzten Stelle angelt, wird die Gebietskarte entzogen. Nach der Beendigung von Angeln hat der Angler die Angelstelle sauber zu hinterlassen. Darum hat er den entstandenen Müll entweder wegzubringen oder in von der Sporthorgász GmbH gekauftem Sack an der Spitze der Dammkrone abzulegen, was von der GmbH weggeliefert wird.

24. Der Angler muss nach Abenddämmerung und unter beschränkten Sichtverhältnissen seine Angelstelle und sein Boot ständig gut sichtbar beleuchten.

25. Die Fischmarkierung hilft bei der Arbeit der Fischwirtschaft. Von einem markierten Fisch darf die Marke nur abgenommen werden, wenn der Fisch die Mindestgröße erreicht hat. Es wird gebeten, Marke, Ort und Zeit des Fanges, die genaue Körperlänge, den größten Umfang und Gewicht des Fisches, sowie Name und Anschrift des Anglers per Post an die Organisation Tisza-Tavi Sporthorgász K. N. GmbH (5350 Tiszafüred, Örvényi út 46.) zu schicken, oder persönlich abzugeben. Jeder Einsender erhält ein Geschenk und zu Jahresende wird eine Jahresgebietskarte ausgelost.

26. Von Besitzern – während der Benutzung aus den Zwecken von Angeln -, die ihre zum Angeln geeignete Angelausrüstung unbeaufsichtigt lassen, wird die Gebietskarte sofort weggenommen. Die Aufsicht darf auf andere nicht überlassen werden. Verlässt der Angler seine Angelstelle dauerhaft, muss er die Angelausrüstung in einen für Angeln ungeeigneten Zustand bringen, und die Endausrüstung aus dem Wasser nehmen.

27. Zur Fischereiwirtschaft berechtigte Personen behalten sich das Recht vor, auf dem ganzen Gewässergebiet, jeglichen Teilen des Theiß-Sees für unbestimmte Zeit – in vorheriger Abstimmung mit den Anglern und deren Vertretern – die Verwendung von bestimmten Anglermethoden oder das Angeln zu verbieten. Von den gültigen Beschränkungen kann man sich auf der Webseite der Gesellschaft (ww.sporthorgasz.eu), von elektronischen Newslettern, von den Tafeln in den Häfen, bzw. an den Tafeln an den Grenzen des betroffenen Wassergebietes informieren.

28. Die Verletzung der lokalen Anglerordnung zieht das sofortige Einbeziehen der Gebietskarte nach sich.

29. Für die in Angelordnung nicht geregelten Fragen sind das Gesetz über Fischereiwirtschaft und Fischschutz, bzw. dessen Vollstreckungsverordnung maßgebend.

30. Es wird gebeten, im Schutze des Fischzuwachses in den Spülungskanälen – zwischen dem 1. Februar und dem 15. Juni – nur mit großer Vorsicht zu verkehren und mit Wasserfahrzeugen keine größeren Wellen zu verursachen.

31. Die Angler werden gebeten, wenn sie während ihr Fischfang dauerhaft Fische fangen, die wegen einer Zahlbeschränkung zurückgelassen werden müssen, ihre Angelstellen oder Angelmethoden zu ändern.

32. Diejenige Angler, die den wesentlichen Teil ihrer Beute ins Wasser zurücklegen, werden gebeten, während ihres Fischfangs möglicherweise Haken ohne Bart zu verwenden, um die Verletzungen der Fische zu minimieren.

Vorschriften bezüglich der Schonzeiten, fangbaren Mindestgrößen im Jahr 2016 nach Fischarten.

Die wichtigste Änderung bedeutet die durch sportgerechte Regelungen eingeführte Fischereimöglichkeit mit Hineinschleppen des Köders für Karpfenangler.

Regelungen des Fischens mit Hineinschleppen (Hineintragen) des Köders am Theiß-See

Spezifische Schonzeit

Fangbare Mindestgröße

Hecht

1.2. – 31.3.

50 cm

Zander

1.3. – 29.4.

40 cm

Wolgazander

1.3. – 30.6.

30 cm

Rapfen

1.3. – 29.4.

40 cm

Barsch

1.3. – 29.4.

15 cm

Barbe

15.4. – 31.5.

40 cm

Ziege

15.4. – 31.5.

20 cm

Döbel

15.4. – 31.5.

25 cm

Aland

15.4. – 31.5.

20 cm

Nase

15.4. – 31.5.

20 cm

Zährte

15.4. – 31.5.

20cm

Karpfen

2.5. – 31.5.

35 cm

Schleie

2.5. – 15.6.

30 cm

Wels

2.5. – 16.6.

*Im Januar, Februar, März und November ist der Welsfang verboten.

60 cm, in Schonzeiten mindestens 100 cm

Quappe

30 cm

Bachforelle

3.10. – 31.3.

22 cm

Wir wünschen Ihnen günstige Wasserkonditionen, ideales Angelwetter und viel Vergnügen beim Angeln!

Tisza-tavi Sporthorgász K. N. GmbH

TÁRSASÁGUNK MUNKATÁRSAI VÁRJÁK A TISZA-TÓ HORGÁSZATÁVAL KAPCSOLATOS KÉRDÉSEKET

TELEPÍTÉSEK, FOGÁSOK, HORGÁSZATI ELŐÍRÁSOK A TISZA-TAVON.

Nem tudja elolvasni? Kérjen újat!